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Der Versuch-ung nachgeben


Den größten Fortschritten der Menschheit gehen wissenschaftliche Studien voraus. Nicht alle sind so zäh wie die seit 85 Jahren anhaltende Beobachtung eines Pechtrichters, aus dem sich alle Jahrzehnte ein Tropfen löst (zuletzt im Sommer 2013). Es kann in der Wissenschaft auch dynamischer zugehen, aber Geduld ist trotzdem gefragt. Also: Science, zwei, drei – los, und ab ins Labor, ins Biokammerl oder auch ins Feld der Forschung, hinaus in die Welt! Für Forschung und Entwicklung wird mehr Geld ausgegeben denn je, und: Ohne Forschung keine Entwicklung, es gibt immer noch viel zu entdecken.

In der Kategorie SCIENCE seid ihr eingeladen, euch mit aktuellen Wissenschaftsthemen auseinanderzusetzen. Dazu zählen theoretische und praktische Arbeiten, die wissenschaftliche oder gesellschaftspolitisch relevante Fragen behandeln. Mit Versuchen, Umfragen, Studien oder ähnlichen wissenschaftlichen Methoden soll ein Ergebnis oder eine Erkenntnis ans Licht kommen. Aus welchem Gebiet? Nun, für SCIENCE seien`s etwa die folgenden Fächer:

  • Biologie
  • Chemie
  • Geografie und Raumwissenschaft
  • Mathematik
  • Physik
  • Sozial-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften

Was wird von eurem Projekt in dieser Kategorie erwartet?

Nur ja keine trockene Zusammenfassung der einschlägigen Literatur! Ein Science-Projekt soll eine wissenschaftlich fundierte Problemlösung sein, methodisch sauber, nachvollziehbar und möglichst anschaulich ausgearbeitet. Anders als bei der Kategorie Engineering muss am Ende eures Science-Projekts nicht unbedingt ein handfestes Produkt stehen, aber eine nachvollziehbare Projektdarstellung.



Beispielprojekte Kategorie Science
Phosphor-Cycle
Es waren einmal zwei Schüler und eine Schülerin, die zwei verschiedene Jahrgänge an der Höheren Technischen Lehranstalt in Dornbirn besuchten und eine Reihe von Geräten bauten und magische Substanzen brauten, die die Welt retteten.
Eschentriebsterben - Wie können die Eschen gerettet werden?
Schon der Name klingt zwielichtig und irgendwie böse: Hymenoscyphus pseudoalbidus. Und auf Deutsch erst: Falsches Weißes Stengelbecherchen! Wir sprechen von einem Pilz, der schon seit längerem ‒ in Österreich nachgewiesenermaßen seit 2005 ‒ einem armen, unschuldigen Baum an die Nieren (oder vielmehr an die Wurzeln) geht: der Esche.